Erholung

Im Gegensatz zu Albanien war Mazedonien die reinste Erholung.
Wir waren auf einem Campingplatz direkt am zweitältesten See der Welt, Ohridsee, dessen Wasser Trinkwasserqualität hat.

Der Campingplatz war sehr familiär, es gab ein Glas Raki zur Begrüßung, und wir haben nette Leute kennen gelernt. Die Atmosphäre war ruhig und friedlich.

Wenn man ein Stück um den See herum fährt, kommt man erst nach Ohrid und dann zum „Gulf of bones“, einer Bucht, in der alte Knochen und Reste von Pfahlbauten gefunden wurden. Heute steht dort eine kleine Siedlung auf Pfahlbauten, die als Museum dient.

Hier wird das damalige Leben ziemlich authentisch dargestellt.
Es gibt verschiedene Wohnhäuser, mit Viehgitter und ohne, und wohl auch eine Art Gemeinschaftsraum.
In den Häusern liegen viele Felle und jeweils ein Bett.

Manche Häuser beinhalten eine Babywiege oder einen Webstuhl.
Some houses contain a baby crib or a loom.

Nach den Pfahlbauten sind wir noch zum Kloster Sveti Naum gefahren, welches auch am Ohridsee liegt.

Zuerst sind wir zu früh abgebogen und an eine kleine Kirche gekommen, wo nur ein Mann um die Wege war, der sich grade um den Garten gekümmert hat.

Das Gelände um die Kirche war sehr schön. Nachdem wir uns ein bisschen umgesehen hatten, kam der Mann zu uns und fragte, ob wir die Kirche auch von innen sehen wollten.

Ich durfte leider keine Fotos machen, aber sowas habt ihr noch nicht gesehen! Die Wände und Decke der sehr sehr kleinen Kirche waren dunkelrot grundiert und rundherum war Jesus‘ Lebensgeschichte aufgemalt. Überall hingen kleine Kerzenleuchter, in einer Ecke rote Mäntel und die dicken Fenster hatten goldfarbene Metallverzierungen.

Irgendwie ist uns dann aber bewusst geworden, dass das nicht das Kloster sein kann, von dem „alle“ reden. Also sind wir die große Straße weiter gefahren, die auf einem Parkplatz vor einer großen Mauer endet. Von dort sind wir durchs Tor gelaufen und standen in einer streng angelegt und gepflegten Parkanlage.

Am Anfang dieses Parks gibt es jede Menge Verkaufsstände mit Souvenirs.
Weiter hinten gibt es dann das Klosterrestaurant, das Pfauenhaus und eben das Kloster selbst.
Die Kirche auf dem Innenhof ist aber das Interessanteste von allem.

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2 Gedanken zu „Erholung“

  1. Obwohl wir ja täglich mit dir kommunizieren Luisa, geben mir diese Berichte einen viel genaueren und stimmungsvolleren Einblick in eure Abenteuer und Gefuhlswelt.
    Es macht Spaß. Danke

    1. Ja, wenn ich die Berichte schreibe, gehe ich alles, was wir erlebt haben, nochmal im Kopf durch. Dadurch erinnere ich mich auch an dir Details, die ich so beim täglichen Austausch nicht so gut unterbringen kann :)

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