Meteora

Habt ihr davon schonmal gehört? Ich nicht. Und davon erfahren haben wir nur durch Zufall und zwei andere Biker, die wir am Ohridsee getroffen haben.
Da Meteora sowieso zwischen dem See und unserem finalen europäischen Ziel Thessaloniki liegt, haben wir uns entschlossen, die Gegend noch zu besuchen.
image

Meteora ist berühmt für seine Klöster, die direkt auf, an oder in die Berge gebaut sind, so dass es aussieht, als würde beides miteinander verschmelzen.
image

image

image

Wir wollten also von unserem Campingplatz aus zu einem der Klöster laufen. Google Maps hat dafür ca eine Stunde veranschlagt und der Plan auf dem Campingplatz auch.
Wenn wir direkt den richtigen Weg gefunden hätten, hätte das vielleicht auch gestimmt.
Wir sind aber zuerst den falschen Weg und dann in die falsche Richtung gelaufen.
Anhand der Karte, die wir bekommen hatten, Google Maps und GPS haben wir dann versucht, die richtige Richtung zu finden.
Nach drei Stunden waren wir dann an dem Kloster, das wir uns ausgesucht hatten.
image

image

image

Auf dem Weg dort hin haben wir viel von der Natur und den beeindruckenden Felsformationen gesehen.
image

image

Kurz vor dem Kloster war die Karte allerdings ziemlich ungenau und auch das Handy konnte uns nicht mehr weiter helfen, also mussten wir uns anhand der Himmelsrichtungen und der Lage des Klosters, das über den Baumwipfeln zu sehen war, orientieren. Dann wurden die Wege auch noch schmal und undeutlich und wir wussten gar nicht so genau, welches die offiziellen Wege waren und welche nur Trampelpfade.
image

Ein Pfad, den wir genommen haben, war definitiv nur ein Trampelpfad und noch dazu einer, der vor einer Mauer mit Zaun drauf geendet hat. Eingezäunt war ein rundes Grundstück auf dessen gegenüber liegender Seite wir die Straße vermuteten, die zum Kloster führt. Da außen herum laufen wegen Dornengestrüpp nicht möglich war, haben wir uns auf der Mauer am Zaun entlang gehangelt.
Wie wir später gemerkt haben, hat man vom Kloster aus einen super Blick auf eben genau diesen Zaun. Aber was solls, es hat uns wohl niemand wieder erkannt, als wir oben waren.

Man könnte das alles auch ganz einfach machen, indem man mit dem Auto, Bus etc hoch fährt, was ungefähr zehn Minuten dauert.
Dann ist man aber bestimmt nicht so stolz, es geschafft zu haben.
image

image

image

Das Kloster an sich fanden wir von innen jetzt nicht so spannend, wie von außen. Es ist ein kleines Gebäude, mit einer noch kleineren Kapelle drin, für die man Eintritt bezahlt und die man als Frau nur betreten darf, wenn man vorher einen der Wickelröcke übergezogen hat.
image

FacebookTwitterGoogle+Empfehlen

2 Gedanken zu „Meteora“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *