Umfrage

-Eure Meinung ist wichtig!-

Liebe Leser unseres Blogs,

Ich schreibe diesen Blog einerseits als Erinnerung für uns, aber natürlich auch damit ihr an unserer Reise teilhaben könnt.

Für euch als Leser sollen die Beiträge also interessant, informativ und angenehm zu lesen sein.

Daher möchte ich gerne wissen, wie ihr

-die Länge der Beiträge

-das Verhältnis von Bild zu Text

-den Inhalt

beurteilt.

Sind euch die Beiträge lang genug, dürften sie ruhig auch länger sein oder hättet ihr gar keine Lust mehr, sie zu lesen, wenn sie noch länger wären?

Das schließt auch die Frage mit ein, ob ich in Zukunft mehrere Beiträge zu einem zusammen fassen soll?

Füge ich genug Fotos ein, oder sollen es lieber mehr werden?

Reicht es euch, wenn ich von Ausflügen, Sehenswürdigkeiten und wichtigen Erlebnissen berichte, oder soll ich euch in Zukunft auch mal kleinere Alltagssituationen näher beschreiben?

Es wäre super nett, wenn der ein oder die andere in den Kommentaren mal seine/ihre Meinung abgibt.

Danke!

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Das Paradies liegt in Kambodscha

Wenn wir schon am Meer sind, wollen wir auch baden gehen.
Also: Zähne zusammen beißen und rein ins kühle Nass!

Moment mal.. Kühl? Nicht wirklich.

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Das Meer hat hier die Temperatur eines gefüllten Whirlpools und bietet definitiv keine Abkühlung von der Hitze außerhalb des Wassers.
Dann vielleicht, wenn wir am Strand stehen und der Wind uns an den nassen Kleidern zieht? Fehlanzeige!
Auch der Wind ist warm und von Verdunstungskälte keine Spur.
Aber das tut der paradiesischen Atmosphäre hier keinen Abbruch.

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Ein langer weicher Sandstrand führt ganz flach ins klare, felsenfreie Wasser.

Oben im Restaurant, das gleichzeitig als Gemeinschaftsbereich, Aussichtspunkt und Chill-Out-Area dient, warten schon gemütlich Korbsessel und leckere regionale Gerichte, sowie eine offene und familiäre Atmosphäre.

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Zwischen all dem wuseln zwei Hunde, eine Katze und ein paar Kinder, die allesamt hier leben, durch die Gegend.

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Selbst wenn dieses Hostel voll belegt ist, halten sich inklusive Personal maximal 30 Personen hier auf, die sich auf Restaurant, Bar, Hängematten, Strand und Dschungelspaziergang verteilen, sodass man den Strand manchmal sogar ganz für sich alleine hat.

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Zudem gibt es hier kein WLAN, was dazu beiträgt, dass man sich ganz auf dieses Paradies einlassen und es genießen kann.

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Anfangs hab ich mich noch gefragt, was ich denn vier Tage lang hier machen soll, und jetzt sind wir schon den siebten Tag hier und wirklich langweilig wird es trotzdem nicht. Dafür ist es hier einfach zu schön.

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Wir haben viel gelesen und uns mit anderen Gästen oder den Mitarbeitern unterhalten, waren sogar nachts im Mondschein noch im Meer baden, haben gutes Essen und täglich frisches Obst genossen, uns in dem Hängematten geschaukelt und einige Blogbeiträge nachgeholt.

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Ansonsten kann man es sich auch einfach in einem der Sessel gemütlich machen, sich den warmen Wind um die Nase wehen lassen und den Wellen lauschen, während ab und zu mal ein exotischer Vogel vorbei fliegt und sein Liedchen singt.

Wie man nach Ream Beach kommt oder „Mit leichtem Gepäck läuft es sich besser“

Der Weg nach Ream Beach war mal wieder etwas kompliziert.

Wir kamen mit dem Bus in Sihanoukville an und wurden direkt von Tuk-Tuk-Fahrern angesprochen, die allerdings mindestens 30 $ für die Fahrt zu unserem Ziel haben wollten.

Also ließen wir sie stehen und versuchten, zu Fuß den Hauptstrand der Stadt zu finden, da wir gehört hatten, es gebe ein Boot, welches wir von dort nehmen könnten.

Nachdem wir ungefähr eine halbe Stunde in die Richtung gelaufen waren, in der wir das Meer vermuteten, beschlossen wir, doch lieber mal in einem Reisebüro nachzufragen.

Das stellte sich als äußert gute Idee heraus, denn das Boot gab es gar nicht mehr.

So ließen wir uns ein Taxi rufen, welches uns 15 $ kostete, allerdings nicht mehr weiter fahren wollte, als sich die geteerte Straße in eine Schotterpiste verwandelte.

Nach kurzer Überlegung hat der Herr es dann doch probiert, aber die nächste Hürde kam bald: eine Brücke aus ein paar Holzbrettern ohne Geländer.

Das allein wäre ja noch zu bewerkstelligen gewesen, allerdings gehörte ein Schild zu der Brücke, welches besagte, dass sie nur von Zweirädern oder Tuk-Tuks überquert werden durfte.

Also mussten wir die letzten 1,5 Kilometer laufen.

Es war heiß, staubig und wir haben geschwitzt, aber der kostenlose Welcome-Drink an der Bar vom Monkey Maya war sehr erfrischend.

Kulturaustausch

Der Sisowath Quay ist, so steht es im Internet, Phnom Penhs Flaniermeile. Vor allem abends nach Feierabend treffen sich die Einheimischen hier, um den Blick auf und über den Fluss zu genießen, Ball zu spielen, zu Picknicken, gasgefüllte Luftballons zu kaufen, oder sich mit Touristen wie mir zu unterhalten.

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Hell erleuchtet und riesengroß: Das Abbild des Königs zwischen Sisowath Quay und Königspalast

Kevin ging es an diesem Abend nicht so gut, weswegen ich alleine die Promenade entlang schlenderte. Als ich mich kurz setzte, um auf am Handy meinen Standort zu suchen, fand ich mich, als ich hoch schaute, in der Mitte zweier kambodschanischer Studentinnen.

Skeptisch geworden griff ich unauffällig etwas fester nach der Tasche auf meinem Schoß, aber Tida, wie eine der beiden hieß, wollte wirklich nur mit mir reden. Sie musste meine kurzzeitige Verwirrung wohl bemerkt haben, da sie sich entschuldigte und fragte, ob es okay sei, dass sie sich zu mir gesetzt hatten.

Ich bejahte und so kamen wir ins Gespräch über unsere jeweilige Beschäftigung, ihre Studienfächer, Länder die wir schon gesehen hatten oder noch sehen wollten und ähnliches.

Als Tida sich dann zum Abendessen verabschiedete, wurde sie direkt von einem Studenten abgelöst, dessen Name leider etwas exotischer war und mir deshalb entfallen ist.

Auch mit ihm habe ich mich eine ganze Weile unterhalten, wobei es um Fremdsprachen, Gewohnheiten unserer Heimatländer, Sitten und Bräuche der deutschen und kambodschanischen Kultur und einige andere Themen ging.

Er erzählte mir vom Neujahrsfest der Khmer, bei dem jeder zu seiner Familie zurück fährt, welche dann für die Mönche im Tempel kocht, woraufhin den ganzen Tag bei den Tempeln getanzt und gesungen und sich gegenseitig das Gesicht mit Farbe eingerieben wird.

Später geht man dann als Familie wieder nach Hause und spielt bis spät Abends Karten.

Diese Feierlichkeiten dauern mindestens vier Tage, manchmal aber auch acht und man bekommt oft schon Tage vorher frei, um rechtzeitig bei der Familie sein zu können.

Wir haben uns gegenseitig noch verschiedene Fragen zu Verhaltensweisen in Deutschland bzw. Kambodscha gestellt und zum Schluss hat er noch ein paar Phrasen auf Khmer für mich aufgenommen.

Choub khania pel karauy!

Bis zum nächsten Mal!

Geschichtsstunde

Wenn man durch Kambodscha reist, kommt man neben den alten Tempeln auch an der dunklen Geschichte des Landes nicht vorbei.

Was sich da vor ca 40 Jahren abgespielt hat, kann man auf den sogenannten Killing Fields, von denen es über ganz Kambodscha verteilt mehrere gibt, und im Genozidmuseum von Phnom Penh erfahren.

-DIESER BEITRAG IST NOCH IN ARBEIT-

Phnom Penh

Als wir in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas, aus dem Bus stiegen, wurden wir erst mal von ungefähr fünf Tuk-Tuk-Fahrern angesprochen, aber da wir so leichtes Gepäck haben, konnten wir trotz der Hitze die ein bis zwei Kilometer zu unserem Hostel laufen.

Wie anstrengend die Hitze wirklich ist, merkt man immer erst während dem Laufen, wenn man schon nach kurzer Zeit nass geschwitzt ist.

Unser Hostel lag in der Nähe von Wat Phnom, (Wat=Tempel, Phnom=Hügel) ein buddhistischer Tempel auf einer Erhöhung, die heute mitten in einem Kreisverkehr liegt.

Zu seiner Entstehung besagt die Legende, dass um  1372 die wohlhabende Witwe Daun Chi Penh am Ufer des Flusses fünf Buddhastatuen fand, woraufhin sie den heute 27 m hohen Hügel aufschütten und die Anlage bauen ließ.

„Phnom“ heißt auf Deutsch „Hügel“ und kombiniert mit dem Nachnamen der Dame, „Penh“, entstand daraus der heutige Name der Stadt, welche an genau dieser Anlage ihren Ursprung haben soll.

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Blick von Wat Phnom in den umlliegenden Park
Hier wird sogar Fleisch geopfert!
Hier wird sogar Fleisch geopfert!

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Auch hier wieder die siebenköpfige Schlange
Auch hier wieder die siebenköpfige Schlange

In der Straße von unserem Hostel befanden sich ein Tattoostudio, ein Supermarkt, einige kleine Restaurants und eine Wäscherei.

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Äffchen rennen hier mitten durch die Stadt und klauen den Menschen manchmal ihr Essen

Abends, so gegen 18.00 Uhr kam immer ein junger Mann in die Straße gefahren, mit seinem Stand, an dem er Nudeln verkaufte. Die Nudeln wurden kurz mit etwas Grünzeug im Wok angebraten, dann kamen sie in die Schüssel, ein Spiegelei drüber und jede Menge süß-sauer Soße dazu. Fertig ist das kambodschanische Fastfood. Schmeckt aber viel besser, als das ‘Essen‘ der großen Ketten.

Das Erbe der Khmer (Siem Reap, Angkor Wat)

Wenn man sich schon mal mit Kambodscha beschäftigt hat, verbindet man damit wohl automatisch Angkor, die größte Tempelanlage der Welt.

Aber Siem Reap hat auch noch ein paar andere Attraktionen, wie zum Beispiel den Angkor Night Market, den wir uns am ersten Abend in dieser pulsierenden Stadt angesehen haben.

Hier bieten Europäer wie Einheimische gleichermaßen ihre Waren zum Kauf an. Es gibt auch hier Kleidung, Schuhe, Schmuck, Deko, Accessoires, Souvenirs, Kunst und vieles mehr.

-Dieser Beitrag ist noch in Arbeit-

Zunächst mal Fotos vom Nachtmarkt:

Nachtmarkt mit vielfältigem Angebot
Nachtmarkt mit vielfältigem Angebot
Pub Street Siem Reap
Pub Street Siem Reap
Lecker Schlangen!
Lecker Schlangen!
Lecker Skorpione!
Lecker Skorpione!
Lecker Spinnen!
Lecker Spinnen!
Kevin und Domi teilen sich eine Spinne
Kevin und Domi teilen sich eine Spinne

Fotos von Angkor Wat:

"Sonnenaufgang"
„Sonnenaufgang“
Die berühmten Türme im Spiegelbild
Die berühmten Türme im Spiegelbild
Weitläufiges Gelände
Weitläufiges Gelände
Äffchen überall!
Äffchen überall!
Da ist die Sonne!
Da ist die Sonne!
Wie aus einem Computerspiel
Wie aus einem Computerspiel
Schnitzereien im Stein
Schnitzereien im Stein
Wiederkehrendes Motiv: Säulen im Stil eines kambodschanischen Musikinstrumentes
Wiederkehrendes Motiv: Säulen im Stil eines kambodschanischen Musikinstrumentes
Alte Steine..
Alte Steine..

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Mira und Domi in Angkor Wat
Mira und Domi in Angkor Wat
Wiederkehrendes Motiv: die siebenköpfige Schlange
Wiederkehrendes Motiv: die siebenköpfige Schlange

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Fotos vom Bayon, dem Tempel mit den vielen Gesichtern  in der ehemaligen Angkor-Hauptstadt Angkor Thom:

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Eines von fünf Toren, die nach Angkor Thom führen
Figuren auf der Brücke nach Angkor Thom
Figuren auf der Brücke nach Angkor Thom
Unser "Tuk-Tuk für einen Tag"
Unser „Tuk-Tuk für einen Tag“
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Der Bayon von Weitem
Mira und Domi vor dem Bayon
Mira und Domi vor dem Bayon
Eines der rund 200 aus Stein gemeißelten Gesichter
Eines der rund 200 aus Stein gemeißelten Gesichter
Ein Gesicht des Bodhisattva (Erleuchtungswesen) Lokeshvara (universelles Mitgefühl)
Ein Gesicht des Bodhisattva (Erleuchtungswesen) Lokeshvara (universelles Mitgefühl)
Räucherstäbchen symbolisieren Sittlichkeit und haben eine reinigende Wirkung
Räucherstäbchen symbolisieren Sittlichkeit und haben eine reinigende Wirkung

Fotos von Ta Phrom, einer Anlage, die genau so belassen wurde, wie die Restauratoren sie vorgefunden haben und die als Drehort für „Lara Croft- Tomb Raider“ diente:

Ein Baum wie eine schützende Hand
Ein Baum wie eine schützende Hand
Filligrane Schnitzerei im Ta Prohm
Filligrane Schnitzerei im Ta Prohm
Sieht abenteuerlich aus!
Sieht abenteuerlich aus!
Viele Angkor-Tempel sind von Würgefeigen "befallen"
Viele Angkor-Tempel sind von Würgefeigen „befallen“

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Fotos eines kleineren Tempels, dessen Name mir leider entfallen ist:

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Boxen in Bangkok

Die Reise geht nun auch für mich weiter, und zwar in Bangkok.

Hier treffe ich mich mit Kevin, bevor wir dann zu unserer Reise durch Südostasien aufbrechen.

Wir verbringen hier nur wenige Tage, in denen ich meinen Jetlag ausschlafe und mich an das Klima, das Essen und die Kultur gewöhne.

Bangkok ist zwar auch eine asiatische Großstadt, aber viel sauberer, als ich es beispielsweise von Delhi gewöhnt bin.

Bangkok bei Nacht
Bangkok bei Nacht

So fällt es mir auch nicht schwer, mich auf die Stadt einzulassen und ich kann direkt das leckere Essen genießen.

Obwohl wir hier nur von Straßenständen oder auf dem Markt essen, vertrage ich alles ziemlich gut.

Garküche auf der Straße
Garküche auf der Straße

Das Nationalgericht Pad Thai, von dem Kevin schon schwärmt, seit sein Bruder es zu Hause mal nachgekocht hat, schmeckt wirklich ausgezeichnet. Jedes Mal ein wenig anders, aber immer gut.

Kochstelle auf dem Wochenendmarkt
Kochstelle auf dem Wochenendmarkt
Zubereitung von Pad Thai
Zubereitung von Pad Thai
Fertiges Pad Thai, lecker!
Fertiges Pad Thai, lecker!

Auch die Menschen, denen man hier begegnet sind generell gut verträglich.

Zubereitung von Kaffee mit gesüßter Kondensmilch
Zubereitung von Kaffee mit gesüßter Kondensmilch

Schon auf meinem ersten Weg durch Bangkok werde ich von einem freundlich lächelnden Mann in dreckigen Klamotten und ohne Schuhe mit ‘Namaste’ begrüßt.

Misstrauisch denke ich, dass der doch bestimmt irgend etwas von mir will, aber er freut sich einfach nur, als ich zurück grüße.

Weiter geht es mit den positiven Erfahrungen: die Tuk-Tuk-Fahrer sind nicht aufdringlich und die Preise, zum Beispiel auf dem Wochenendmarkt sind wirklich in Ordnung.

Es gibt nichts, was es nicht gibt: pinkes Taxi in Bangkok!
Es gibt nichts, was es nicht gibt: pinkes Taxi in Bangkok!

Diesen Markt besuchen wir zwei Mal, da er einfach so viel zu bieten hat. Kleidung, Kunst, Bücher, Dekoration, Einrichtung, Haustiere, Essen und wahrscheinlich hab ich noch nicht mal jede Abteilung gesehen.

Kokoseis, serviert in einer Kokosnuss!
Kokoseis, serviert in einer Kokosnuss!
Papagei auf dem Wochenendmarkt
Papagei auf dem Wochenendmarkt
Jede Menge Tiere auf dem Wochenendmarkt!
Jede Menge Tiere auf dem Wochenendmarkt!
Kunst und Interior auf dem Wochenendmarkt
Kunst und Interior auf dem Wochenendmarkt
Viele Buddhas in Thailand
Viele Buddhas in Thailand
Auch Lebensmittel findet man auf dem Wochenendmarkt
Auch Lebensmittel findet man auf dem Wochenendmarkt
Allerhand Kurioses
Allerhand Kurioses

Sonntags geht man in Bangkok mit der ganzen Familie zum Thai-Boxen.
Naja, zumindest wenn einen sowas interessiert.
Wir haben es uns angesehen. Es wird live im thailändischen Fernsehen übertragen, und für die Ausländer gibt es eine gesonderte Tribüne, damit sie nicht aus Versehen in die Wetten der Einheimischen verwickelt werden.

Aufwändiges Ritual vor jedem neuen Kampf
Aufwändiges Ritual vor jedem neuen Kampf

Diese Wetten werden durch Blickkontakt und Handzeichen ausgemacht, die für uns kaum bis überhaupt nicht verständlich sind.

Wetten per Handzeichen
Wetten per Handzeichen
Wetten per Handzeichen
Wetten per Handzeichen
Fällt der einfach aus dem Bild raus..
Fällt der einfach aus dem Bild raus..

Da ich noch nicht so ganz mit dem Klima hier zurecht komme, zeigt Kevin mir noch die unterschiedlichen Shopping-Center, die gut klimatisiert sind.

In manchen davon kann man sich echt verlaufen.

 Luxus-Shopping in der Siam Paragon Mall
Luxus-Shopping in der Siam Paragon Mall
Gourmet-Popcorn!
Gourmet-Popcorn!

‘Terminal 21’ ist besonders interessant, da jede Etage einer Metropole gewidmet ist, wie London, Tokio, Paris oder San Francisco. Dementsprechend fällt auch die Dekoration und Aufmachung der ganzen Etage aus. In ‘San Francisco’ führt sogar eine kleine Version der Golden Gate Bridge von einer Seite zur anderen.

Ganz oben ist der Food Court. Man holt sich am Anfang eine Plastikkarte, die man mit einem beliebigen Guthaben auflädt und kann sich dann zwischen unzähligen Imbissen entscheiden, an denen man sein Essen mit der Karte ‘bezahlt‘. In der Mitte ist eine große Fläche mit Tischen und Stühlen, wo sich die Gäste aller Imbisse zum essen treffen. Gemütlich ist anders, aber es ist auf jeden Fall mal eine Erfahrung wert.

Was diese Stadt sonst noch zu bieten hat werdet ihr in einigen Wochen zu lesen bekommen, wenn wir sie auf dem Weg nach Malaysia noch mal kreuzen.

Grünanlagen und Parks in Bangkok
Grünanlagen und Parks in Bangkok
Ob der in Deutschland wohl eine Straßenzulassung bekommen würde?
Ob der in Deutschland wohl eine Straßenzulassung bekommen würde?
Chinatown- Drehort von "Hangover 2"
Chinatown- Drehort von „Hangover 2“
Chinatown
Chinatown

Hippies in Goa

Hier gibt es vorerst nur Bilder zu sehen.

Karin, Rolf und Kevin bei einem frischen Fruchtshake.
Karin, Rolf und Kevin bei einem frischen Fruchtshake.
Karin, Luisa und Kevin bei einem frischen Fruchtshake.
Karin, Luisa und Kevin bei einem frischen Fruchtshake.
Kleine Hütten, zum Relaxen direkt am Strand.
Kleine Hütten, zum Relaxen direkt am Strand.
Anjuna Beach
Anjuna Beach
Joe  Banana's Café und Restaurant
Joe Banana’s Café und Restaurant
Über diese Adresse konnten die Hippies vor 40 Jahren schon mit der Heimat in Kontakt bleiben
Über diese Adresse konnten die Hippies vor 40 Jahren schon mit der Heimat in Kontakt bleiben
Ein schattiges Plätzchen auf dem Hippiemarkt
Ein schattiges Plätzchen auf dem Hippiemarkt
Bunte Tücher auf dem Hippiemarkt
Bunte Tücher auf dem Hippiemarkt
Perlen, Farben, Spiegel
Perlen, Farben, Spiegel
Die heilige indische Kuh
Die heilige indische Kuh
Alles so schön bunt hier
Alles so schön bunt hier
Typisch Indien: Gewürze überall!
Typisch Indien: Gewürze überall!
Ein ehemaliges portugiesisches Fort
Ein ehemaliges portugiesisches Fort
Stilecht gewickelter Sari
Stilecht gewickelter Sari
Die Strandhütten bieten Schutz vor der Sonne
Die Strandhütten bieten Schutz vor der Sonne
Sonne, Strand und Meer
Sonne, Strand und Meer
Kamel am Paradise Beach
Kamel am Paradise Beach
Schicke Deko auf dem Nachtmarkt in Anjuna
Schicke Deko auf dem Nachtmarkt in Anjuna
Shoppen auf dem Nachtmarkt
Shoppen auf dem Nachtmarkt
Kandierter Kümmel erfrischt den Atem
Kandierter Kümmel erfrischt den Atem
Nachtmarkt Anjuna
Nachtmarkt Anjuna
Klimpernder Schmuck für die Hüfte
Klimpernder Schmuck für die Hüfte
Nachtmarkt Anjuna: für jeden was dabei!
Nachtmarkt Anjuna: für jeden was dabei!
Silberschmuck
Silberschmuck
Indien, das Land der Farben
Indien, das Land der Farben
Viele viele Elefanten
Viele viele Elefanten
Alles handgemacht, direkt vor Ort
Alles handgemacht, direkt vor Ort

Fotos, Fort und Fieber

(November 2015)

Für unseren ersten Tag in Jaipur habe ich mich im Internet nach möglichen Unternehmungen umgesehen und bin dabei auf eine Strecke gestoßen, die man laufen und somit auf eigene Faust viele Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden kann.

Dass laufen kein Geld kostet, kommt uns sehr gelegen, also machen wir uns am Vormittag auf den Weg.

Zu Fuß zur Metro, mit der Metro in die Stadtmitte und los geht’s.

Wir beginnen auf der M.I. Road, wo es viele Möglichkeiten gibt, Geld loszuwerden.

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Dekoration über einem Laden

Da das nicht unbedingt unser Ziel ist, laufen wir die Straße weiter, bis sie uns zu den Stadtmauern und dem ersten der drei Tore führt, welche eindrucksvoll zeigen, warum Jaipur auch die rosarote Stadt genannt wird.

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Durch das Ajmeri Gate betreten wir die Altstadt und laufen an der Mauer entlang, bis zum Beginn des Nehru Bazaar, wo Stoffe, Schuhe und Dekoration angeboten werden.

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Immer mal wieder passieren wir Straßenstände, an denen Wasser, Obst oder andere Speisen angeboten werden.

Ich möchte jetzt endlich auch mal eine frische Kokosnuss probieren, von denen mir mein Vater immer so viel Gutes erzählt hat.

Der Geschmack ist nicht ganz meins, aber das Kokoswasser wirkt erfrischend und man kann es überall bedenkenlos trinken, solange die Kokosnuss direkt frisch aufgeschlagen wird.

Von einem Basar zum nächsten geht es vorbei an einem großen Banyan-Tree und weiter, bis wir schließlich das New Gate hinter uns gelassen und das Sanganeri Gate erreicht haben.

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Auf dem nächsten Basar, Johari genannt, gibt es eine ganze Straße lang jede Menge echten und unechten Schmuck zu bestaunen.

Aber auch das interessiert uns nicht so sehr und ich bin froh, als wir endlich vor dem Hawa Mahal, dem Windpalast, stehen.

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Hawa Mahal

Als ich noch dort stehe und die Fassade bestaune, spricht mich ein Einheimischer an und lädt uns nach einem kurzen Gespräch auf eine gegenüber liegende Dachterrasse und zu einer Tasse Tee ein.

Ich hab davon gehört, dass die Ladenbesitzer gegenüber des Windpalastes die Touristen auf ihre Dachterrassen lassen, wenn die Touristen sich dafür im Shop umsehen.

Ich möchte gerne mit auf die Dachterrasse, aber Kevin ist nur genervt, weil ich mich schon wieder von jemandem “anquatschen” lasse und so muss ich mich leider von dem jungen Mann und seiner Dachterrasse verabschieden.

Der Windpalast wurde 1799 von Maharaja Sawaj Pratap Singh erbaut, mit 953 kleinen Fenstern, durch welche die Damen im Palast unentdeckt die Straße beobachten konnten.

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Hof vor dem Palast, Frauen im traditionellen Sari

Da ich mich auch gerne wie eine dieser Damen fühlen möchte, kann ich Kevin dazu überreden, ein Ticket zu kaufen, um den Palast von innen erkunden zu können.

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Natürlich hat man den Palast nicht für sich allein, sondern teilt ihn mit einer Menge anderer Touristen und für einen Platz hinter den ganz oben gelegenen Fenstern muss man sogar anstehen, aber wenn man das ausblendet ist der Palast schon recht beeindruckend.

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Nachdem ich dann oft genug für Fotos mit schickem blauem Gipsarm posiert habe, geht es weiter zum nächsten Punkt auf der Tour, dem Stadtpalast.

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Hier wird die Wegbeschreibung aus dem Internet aber so unverständlich, dass wir uns verlaufen und das wegen seiner Schönheit so hoch gelobte Pfauentor leider nicht auf eigene Faust finden. Als ich einen Sicherheitsbeauftragten frage, kann der uns aber auch nicht weiter helfen und da es auch schon gegen Abend geht, beschließen wir, die Stadterkundung am nächsten Tag fortzusetzen.

Einen letzten Versuch starte ich noch, das besagte Tor zu finden, werde aber abgewiesen, da es schon zu spät ist und der Palast sowieso in wenigen Minuten schließen würde.

Wenigstens haben wir noch ein paar Pferde mit pink angemalten Hufen gesehen, sowie einen echten Schlangenbeschwörer.

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Wie man es sich in Indien eben so vorstellt!

Er sitzt am Straßenrand im Schneidersitz auf dem Boden und spielt auf seiner Flöte, während sich aus dem Korb, der vor ihm steht, eine Schlange nach oben windet.

Als ich fasziniert stehen bleibe, deutet er mir lachend an, mich neben ihn zu setzen, aber das ist mir dann doch zu heikel und als immer mehr der umstehenden Menschen ihre Kamera auspacken, legt er schnell den Deckel auf den Korb und verbannt die Schlange damit zurück in die Dunkelheit.

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Am nächsten Tag wollen wir das Nahagar Fort besuchen, das hoch über Jaipur auf einem Berg tront.

Also wieder mit der Metro in die Stadt, ein bisschen Streetfood für den Weg geholt und bei der Gelegenheit gleich noch ein Transportmittel organisiert. Leider kommt der alte Herr mit seiner Fahrradrikscha nicht so arg weit und lässt uns schon weit vor dem Fuß des Berges stehen, nachdem er seine paar Rupien erhalten hat.

Wir überlegen kurz, zu laufen, aber angesichts der Hitze verwerfen wir diesen Gedanken recht schnell wieder.

Außerdem geht es mir nicht so gut.

Das Fort will ich aber jetzt doch noch von innen sehen.

Ein Tuk-Tuk ist schnell gefunden und dieses bringt uns auch ohne Probleme auf den Berg hinauf. Der Fahrer verspricht, auf uns zu warten und uns dann wieder runter zu bringen.

Oben zahlen wir umgerechnet wenige Euro Eintritt und können dann das weitläufige Fort betreten.

Es ist schon ganz hübsch anzusehen und gut erhalten ist es auch, aber ich kann mich leider nicht mal so richtig über die tolle Aussicht freuen, da es mir immer schlechter geht.

Deshalb bleiben wir auch nicht lange, sondern fahren bald wieder in unser Hostel zurück.

Die restlichen Tage in Jaipur verbringe ich dann in meinem Hostelbett und bei einer Ärztin, die mich sogar in ihrer Praxis an den Tropf hängt, da ich durch Magen-Darm-Probleme, vermutlich durch eine Lebensmittelvergiftung verursacht, tagelang nichts essen und kaum etwas trinken kann.